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Pressemitteilungen des BREKO 2011 |
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Viele Wege führen zur DatenautobahnRFT kabel Brandenburg ist 100. Mitglied im Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO)
Bonn / Berlin, 20. Dezember 2011: „Wir freuen uns, mit der RFT kabel Brandenburg GmbH ein Unternehmen mit langer Tradition und viel Erfahrung in der Kabelbranche für den BREKO gewonnen zu haben, das beispielhaft für die Entwicklung vom klassischen Kabelnetzbetreiber zum innovativen Breitbandanbieter steht“, begrüßt BREKO-Präsident Ralf Kleint den inhabergeführten Brandenburger Kabelnetzanbieter als 100. Mitglied im Verband. Das Unternehmen ist seit rund 50 Jahren in der Antennen- und Kabelbranche tätig und hat durch den Ausbau der Rückkanalfähigkeit der Netze als einer der ersten Kabelnetzbetreiber bereits im Jahr 2005 den Schritt zum Triple-Play-Anbieter vollzogen. In der sehr dynamischen Mitgliederentwicklung des Verbandes sieht BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers eine Bestätigung der seitens des BREKO unterstützten Multi-Access-Strategie: “Viele Wege führen zur Datenautobahn. Wir sind der festen Überzeugung, dass der flächendeckende Ausbau hochleistungsfähiger Breitbandnetze nicht von ein oder zwei großen Playern, sondern nur von vielen Unternehmen mit unterschiedlichen technologischen Ansätzen und Geschäfts¬modellen geleistet werden kann“, erläutert Albers die Philosophie des BREKO. „Dazu gehören neben Unternehmen, die Glasfaseranschlüsse (FTTB/FTTH) anbieten sowie Netzbetreibern, die Kabelverzweiger und Schaltverteiler ausbauen, eben auch zunehmend Kabelnetzbetreiber. Wir freuen uns, dass alle diese Technologien und Geschäftsmodelle im BREKO vertreten sind und durch das gemeinsame Ziel der Errichtung einer modernen Breitbandinfrastruktur verbunden sind.“ Zur schnelleren Breitbanderschließung im ländlichen Raum sieht Albers die weitere Entwicklung und Förderung von „Open-Access-Kooperationen“ als eine wichtige Aufgabe für das kommende Jahr an: “Der BREKO ist aufgrund seiner Mitgliederstruktur dafür prädestiniert, Unternehmen mit unterschiedlicher Wertschöpfungstiefe und Geschäftsmodellen zusammenzuführen und Koopera-tionen zu entwickeln.“ Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die 100 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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Bundeskartellamt knackt erste Kabel-MonopoleBundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) sieht Impulse für den Wettbewerb um die Wohnungswirtschaft
Bonn / Berlin, 19. Dezember 2011: Der Bundesverband Breitbandkommunikation begrüßt die Entscheidung des Bundeskartellamts im Zusammenschlussverfahren von Liberty Global (Unitymedia) und Kabel BW. Die Bonner Wettbewerbshüter hatten den Zusammenschluss der Nummer zwei und drei im deutschen Kabel-TV-Markt zwar freigegeben, die Freigabe aber mit umfangreichen Bedingungen verbunden. „Das Bundeskartellamt hat ein Auflagenpaket geschnürt, das den Wettbewerb um die Wohnungs-wirtschaft im Einzugsgebiet von Unitymedia und Kabel BW eröffnet. Davon werden vor allem die Kunden in großen Gebäudeeinheiten profitieren, die zukünftig stärker auf vielfältige und innovative Triple-Play-Angebote regionaler und lokaler Telekommunikationsanbieter zurückgreifen können“, bewertet BREKO-Präsident Ralf Kleint den Freigabebeschluss positiv. Bisher waren gerade große Gebäudekomplexe durch sehr langfristige Exklusivvereinbarungen der Kabelnetzbetreiber mit der Wohnungswirtschaft (sog. „Gestattungsverträge“) vom Wettbewerb ausgeschlossen. Das Bundeskartellamt hat die beiden Zusammenschlussbeteiligten für die 67 größten Gebäudeeinheiten mit jeweils mehr als 800 Wohnungen nunmehr zur Einräumung von Sonderkündigungsrechten verpflichtet. Auch wurde die bisher übliche Praxis von Unitymedia und Kabel BW untersagt, im Rahmen dieser Exklusivvereinbarungen andere Anbieter am Aufbau einer eigenen Hausverkabelung, über die das TV-Signal zum Kunden gebracht werden kann, zu hindern. "Es ist erfreulich, dass das Bundeskartellamt die Anregungen und Argumente des BREKO, der an dem Verfahren beteiligt war, in vielen Punkten aufgegriffen hat“, äußert sich auch BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers zustimmend zur Entscheidung der Wettbewerbshüter. “Die Investitionen der großen Kabelnetzbetreiber in die Hausinfrastruktur dürften sich bereits lange amortisiert haben, so dass langfristige Vertragsbindungen hier einfach nicht mehr gerechtfertigt sind.“ Der BREKO-Chef denkt aber schon weiter: „Die auf Unitymedia und Kabel BW begrenzte Entscheidung kann nur der erste Schritt sein. Um einen flächendeckenden Wettbewerbseffekt zu erreichen, ist es wichtig, diese wettbewerbsöffnenden Maßnahmen gegebenenfalls in einem weiteren Verfahren auch gegenüber Kabel Deutschland als dem größten Kabelnetzbetreiber durchzusetzen". Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 100 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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„Bundesverband Breitbandkommunikation macht mobil “Neue BREKO-Einkaufsgenossenschaft ermöglicht Mitgliedsunternehmen jetzt auch Mobilfunkangebote über Telefónica Germany
Bonn / Berlin, 10. November 2011: Die im Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) organisierten Regional- und City-Carrier werden ihre Kunden zukünftig auch mit eigenen Mobilfunkprodukten versorgen können. Als um Punkt 15:30 Uhr die Kooperationspartner am Rande der BREKO-Jahrestagung in Berlin auf den roten Knopf drückten, war dies der symbolische Startschuss für ein in der Branche einzigartiges Projekt. Rund zwei Dutzend BREKO-Mitglieder haben sich zur neu gegründeten BREKO-Einkaufsgenossenschaft (EG) zusammengeschlossen und profitieren damit von günstigen Vorleistungskonditionen beim Telekommunikationsunternehmen Telefónica Germany, ebenfalls Mitglied im BREKO. „Mit dem Genossenschaftsmodell schaffen wir für unsere Mitglieder eine echte win-win-Situation“, sagt BREKO-Präsident Ralf Kleint. „Die beteiligten Regional- und City-Carrier können die zunehmende Nachfrage nach Bündelangeboten aus Festnetztelefonie, Internetzugang und Mobilfunk befriedigen und somit nicht nur ihre Kundenbindung verstärken, sondern auch im Mo-bilfunk eine Marge erwirtschaften. Das hohe Marktpotential macht die Kooperation auch für Telefónica Germany wirtschaftlich interessant, neue Absatzwege werden erschlossen und die Neukundenbasis verspricht Potential“, unterstreicht BREKO-Präsident Ralf Kleint die Vorteile für die verschiedenen Kooperationsbeteiligten. So sieht es auch Michiel van Eldik, Geschäftsführer Wholesale & Partnermanagement bei Telfónica Germany: „Durch diese Kooperation bündeln wir die Stärken der beteiligten City-Carrier, die durch ihre lokale Verankerung und ihre Präsenz vor Ort traditionell eine sehr gute Kunden-bindung haben, mit den Kernkompetenzen und den Verbundvorteilen eines großen, bundesweit agierenden Mobilfunknetzbetreibers wie Telefónica Germany. Dabei verbindet beide Seiten die hohe Qualitätsorientierung im Interesse der Kunden.“ Dritter im Bunde ist das BREKO-Verbandsmitglied acoreus AG, deren Funktion acoreus-Vorstandsmitglied Thomas Gläßer wie folgt beschreibt: „acoreus ist in dem spannenden Projekt die zentrale Datendrehscheibe.“ Das Duisburger TK-Dienstleistungsunternehmen erhält dabei von Telefónica Germany SIM-Karten ohne Branding („white label“) und übernimmt deren Verteilung und Abrechnung gegenüber den Genossenschaftsmitgliedern. Darüber hinaus bietet acoreus auch weitere Dienstleistungen, z.B. im Rahmen der Endkundenabrechnung, an. BREKO-Geschäftsführer Dr.Stephan Albers sieht in der Kooperation einen wesentlichen Aspekt für die vielseitige Arbeit des Verbandes: “Das BREKO-Mobilfunkprojekt zeigt deutlich, dass die Zielsetzung des BREKO über die reine Interessenvertretung hinausgeht und durch die Bünde-lung der Kräfte und die Synchronisierung der Kompetenzen der Mitgliedsunternehmen auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden können. Hier werden wir auch in Zukunft einen Schwerpunkt unserer Arbeit setzen.“ Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 95 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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Interview RBB Info-Radio
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„Ausbauoffensive statt Universaldienst“Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) begrüßt die Stärkung von Ausbausynergien im TKG-Beschluss des Bundestages und sieht Entgeltregulierung weiter kritisch
Bonn / Berlin, 27. Oktober 2011: Die heute im Bundestag beschlossene Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) stößt beim Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) weitgehend auf Zustimmung. „Die vom Bundestag zuletzt vorgenommenen Änderungen tun dem Gesetz überwiegend gut“, meint BREKO-Präsident Ralf Kleint. „Besonders die neu geschaffenen Möglichkeiten zur Mitnutzung der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur, wie Autobahnen und Wasserstraßen, für die Glasfaserverlegung werden den Netzausbau in Deutschland beschleu¬nigen“, ist sich Kleint sicher. „Zudem kann die im Gesetz vorgenommene Öffnung für moderne Verlegetechniken, wie z. B. dem ´Microtrenching´, zu erheblichen Kosteneinsparungen bei Glasfaserprojekten und damit zu einem beschleunigten Ausbau, gerade auch in ländlichen Gebieten, beitragen.“ Auch BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers bewertet die mit der TKG-Novelle gesetzten Rahmenbedingungen für den Infrastrukturausbau im Wesentlichen positiv: „Es ist gut, dass der Bundestag auf den lange diskutierten Griff in die planwirtschaftliche Mottenkiste verzichtet hat und das TKG keine Breitband-Universaldienstverpflichtung vorsieht. Stattdessen wurden einige Vorschläge des BREKO zur Nutzung von Ausbausynergien aufgegriffen und insoweit die Weichen für eine Ausbauoffensive gestellt“ stellt der BREKO-Chef fest. „Wichtig ist allerdings, dass bei Mitnutzungsansprüchen zwischen öffentlichen und privaten Infrastrukturen unterschieden wird. Dort, wo private Netzstrukturen mitgenutzt werden sollen, müssen freiwillige Open-Access-Konzepte grundsätzlich Vorrang vor regulatorischen Lösungen haben.“ Im Übrigen sieht Albers bei der TKG-Novellierung auch weiterhin kritische Punkte: „Die Rege-lungen zur Entgeltregulierung bevorzugen die Telekom noch stärker als bisher. Dies birgt die Gefahr, dass die Entgelte für den Zugang zum Kupfernetz des Ex-Monopolisten auch zukünftig deutlich zu hoch festgelegt werden, was der Telekom die Investitionsanreize und den Wettbewerbern einen Teil der Investitionsmittel für neue Glasfasernetze nimmt.“ Mit Blick auf die neu in das TKG aufgenommene Regelung zur Sicherstellung der Netzneutralität glaubt Albers nicht daran, dass die darin vorgesehenen Ermächtigungen für den Verordnungs-geber und die Bundesnetzagentur zur Anordnung von Mindestqualitäten praktische Relevanz entfalten werden: “In einem wettbewerblich organisierten Markt, würden die Netzbetreiber, die ihren Kunden und Diensteanbietern keine angemessene Qualität anbieten, schnell abgestraft werden. Dazu braucht es keiner festgelegten Mindestqualität. Allerdings müssen Betreiber, die eine von bestimmten Diensten benötigte besonders hohe Netzqualität garantieren auch die Möglichkeit haben, die hierfür notwendigen Investitionen wieder einzuspielen.“ Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 95 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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Telekom-Branche stellt Ampel für Glasfaserkooperationen auf grünBREKO begrüßt Einigung auf ein Bitstromzugangsmodell im NGA-Forum bei der Bundesnetzagentur
Bonn / Berlin, 14. Oktober 2011: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) begrüßt die im NGA-Forum beschlossene Einigung auf ein Bitstromzugangsmodell für Glasfaserkooperationen. Das von der Bundesnetzagentur eingesetzte und moderierte Expertengremium, in dem auch der BREKO aktiv mitgearbeitet hat, hatte sich in seiner letzten Sitzung auf eine detaillierte Empfehlung für eine Leistungsbeschreibung sowie die notwendigen technischen Schnittstellen und Geschäftsprozesse für einen ethernetbasierten Zugang zu Glasfasernetzen geeinigt. "Mit der Einigung auf ein detailliertes Bitstromzugangsmodell stellt die Branche die Ampel für Glasfaserkooperationen auf grün und beweist, dass der Grundsatz ´freiwillige Open-Access-Modelle statt Regulierung‘ funktioniert", sagt BREKO-Präsident Ralf Kleint, der als Mitglied des NGA-Forums an der Vereinbarung selbst entscheidend beteiligt war. "Dies ist mit Blick auf die anstehende Novellierung des Telekommunikationsgesetzes auch ein klares Signal an die politischen Entscheidungsträger". Kleint betont, dass das NGA-Forum mit seiner Empfehlung zwar die technischen und prozessualen Parameter für Glasfaserkooperationen erarbeitet hat, sich aber natürlich nicht mit Zugangspreisen oder Preismodellen befassen kann. "Hier liegt es an den jeweiligen Kooperationspartnern faire Preismodelle zu entwickeln, die das Investitionsrisiko angemessen auf Investoren und Zugangsnachfrager verteilen", so Kleint weiter. "Die korrespondierende Interessenlage zwischen den Zugangsnachfragern, die den Endkunden innovative und hochwertige Produkte über Glasfasernetze anbieten wollen und den Netzbetreibern, die an einer schnellen und guten Auslastung ihrer neuen Highspeed-Netze durch Kooperationen interessiert sind, stimmt mich diesbezüglich aber optimistisch. Auch BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers glaubt, dass Glasfaserkooperationen durch das im NGA-Forum verabschiedete Bitstromzugangsmodell einen Schub bekommen werden. "Die Einigung auf eine Leistungsbeschreibung mit detaillierten Regelungen zu technischen Schnittstellen und Geschäftsprozessen ist essentiell für erfolgreiche Glasfasergeschäftsmodelle im deutschen Telekommunikationsmarkt. Man muss dem NGA-Forum insgesamt für seine zügige und zielführende Arbeit ein Kompliment machen." Der BREKO-Geschäftsführer erwartet aber, dass jetzt auch ein anderer wichtiger Infrastrukturanbieter nachzieht: "Nachdem die Glasfasernetzbranche gezeigt hat, wie es geht, sind wir gespannt auf die Netzzugangskonzepte der Kabelnetzbetreiber." Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die 90 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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Branche hat Vertrauen verdientBundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) begrüßt Verzicht auf einen Breitband-Universaldienst
Bonn / Berlin, 4. Oktober 2011: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) zeigt sich erleichtert, dass die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag offenbar auf eine gesetzgeberische Initiative zur Einführung eines Breitband-Universaldienstes im Zuge der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) verzichten wollen. Presseberichten zufolge haben sich die Fachpolitiker beider Fraktionen Ende vergangener Woche darauf verständigt, stattdessen vor allem durch die Ausschöpfung von Synergien einen marktgetriebenen Ausbau von Highspeed-Netzen zu unterstützen. "Wir begrüßen es sehr, wenn die Koalition hier einen klaren ordnungspolitischen Kurs fährt und sich die Fachpolitiker letztlich den dringenden Argumenten der gesamten Branche gegen einen Breitband-Universaldienst nicht verschließen", so BREKO-Präsident Ralf Kleint. "Gerade die vielen regionalen Netzbetreiber, die bei einem Universaldienst ausgebootet worden wären, haben dieses Vertrauen verdient und werden es auch in Zukunft rechtfertigen." Kleint verweist auf die erheblichen Investitionen, die gerade die im BREKO organisierten regionalen und lokalen Carrier kontinuierlich zum Breitbandausbau in ländlichen Gebieten beitragen: "Die Mitgliedsunternehmen des BREKO investieren Jahr für Jahr mindestens 1,5 Mrd. Euro in den Aufbau einer hochleistungsfähigen Kommunikationsinfrastruktur. Gut ein Drittel dieser Investitionen fließen in die ländlichen Räume. Es ist wichtig, dass diese Investitionen nicht durch einen Breitband-Universaldienstes verhindert werden." BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers ist zuversichtlich, dass nun auch die Bundesländer den Weg eines marktgetriebenen Breitbandausbaus mitgehen werden: "Ich bin fest davon über-zeugt, dass sich auch bei den Ländern die Erkenntnis durchsetzt, dass private Investitionen den wesentlich schnelleren, kostengünstigeren und bedarfsgerechteren Weg für eine gute Breitbandversorgung auf dem Land darstellen, als das planwirtschaftliche Instrument eines Breitband-Universaldienstes, der europarechtskonform nur in langwierigen Verfahren umgesetzt werden könnte und darüber hinaus mit großen Rechtsunsicherheiten behaftet ist.“ Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die 90 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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Novellierung des Telekommunikationsgesetzes: Branchenappell gegen einen Breitband-Universaldienst – im Wettbewerb erfolgt der Breitbandausbau schneller, kostengünstiger und besserANGA, BITKOM, BREKO, VATM und VKU warnen die Politik gemeinsam vor einem Breitband-Universaldienst
Bonn / Berlin, 21. September 2011: Die Beratungen zur Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) gehen in die heiße Phase, die Einführung eines Breitband-Universaldienstes wird dabei weiterhin von verschiedenen Seiten ins Spiel gebracht. In einem gemeinsamen Appell an die Politik warnen ANGA, BITKOM, BREKO, VATM und VKU, die zusammen die gesamte deutsche Telekommunikationsbranche vertreten, nachdrücklich vor einem solchen Schritt. Gemeinsam ist man der Überzeugung, dass die Unternehmen der deutschen Telekommunikationsbranche, unabhängig von ihrer Technologie, ihrem Geschäftsmodell oder ihrer Größe, Deutschland schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger mit breitbandigem Internet versorgen können, als dies mit einem staatlich verordneten Universaldienst möglich wäre: „Im Wettbewerb erfolgt die flächendeckende Versorgung qualitativ hochwertiger Die ländlichen Regionen profitieren von den vielfältigen technologischen Möglichkeiten zur Breitbandversorgung wie z. B. der Nutzung der Frequenzen aus der Digitalen Dividende, der Erschließung von Kabelverzweigern, dem Aufbau von Schaltverteilern, der Verlegung von Glasfaser bis zum Haus (FTTB) und bis in die Haushalte hinein (FTTH), der Nutzung und Aufrüstung des Fernsehkabels sowie der Nutzung von Satelliten. Sie alle bieten auf die jeweilige Situation vor Ort angepasste Möglichkeiten zur breitbandigen Versorgung zu erschwinglichen Preisen. In fast allen Fällen wird die Versorgung damit hochwertiger sein, als es mit einer EU-rechtlich zulässigen Universaldienstversorgung möglich wäre.“ (Auszug aus dem Schreiben) „Ein Breitband-Universaldienst würde zudem keinesfalls „von heute auf morgen“ Deutschland flächendeckend mit Breitband versorgen“, führt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers weiter aus, „die Unternehmen, die jetzt mit ihren Ausbau-Investitionen „in den Startlöchern“ stehen, würden diese Investitionen für eine langwierige Phase, in der die komplizierten rechtlichen, finanziellen und verwaltungstechnischen Formalitäten geklärt werden müssen, zurückstellen, der Breitbandausbau käme wenigstens für zwei Jahre zum Erliegen, die bereits getätigten Investitionen wären entwertet und gerade kleinere Unternehmen akut gefährdet.“ Albers weiter: „Ein Universaldienst entspricht einem ungedeckten Scheck, der in den nächsten Jahren nicht einzulösen ist, an dem sich aber gerade die Politiker, die dies jetzt als Erfolg feiern würden, messen lassen müssen.“ Albers resümiert: „So sehr die Telekommunikationsbranche oft von komplizierten Partikularinteressen geprägt scheint, so sehr ist man darin einig, dass ein Breitband-Universaldienst den Breitbandausbau nachhaltig schädigen würde und man im fairen Wettbewerb der Technologien und Geschäftsmodelle das Land schneller, kostengünstiger und besser breitbandig versorgen kann als mit einem Ausbau per Dekret. Vor diesem Schulterschluss darf die Politik nicht die Augen verschließen.“ Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 90 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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TV über Glasfasernetze eröffnet neue FernsehweltenGut 180 Teilnehmer beim Glasfaser-Symposium des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO) in Frankfurt
Bonn / Berlin, 16. September 2011: Einen Blick in neue Fernsehdimensionen konnten die gut 180 Teilnehmer des Glasfaser-Symposiums "Vom City-Carrier zum TV-Anbieter" werfen, das der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) mit Unterstützung der Ericsson GmbH am 14. September 2011 in Frankfurt veranstaltete. BREKO-Vizepräsident Johannes Pruchnow, Managing Director Business der Telefónica Germany GmbH & Co. OHG und Vizepräsident des BREKO führte zunächst in die Thematik ein: "Die Voraussetzungen für den Markterfolg von IPTV haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Hochleistungsfähige Breitbandnetze, die die notwendigen Anschlussbandbreiten liefern, sind inzwischen weit verbreitet, die Technologie ist marktreif und die Vorteile und Möglichkeiten von IPTV sind beim Endkunden angekommen." Pruchnow warnte gleichzeitig vor einem Breitband-Universaldienst, wie er zurzeit von Teilen der Politik diskutiert wird: "Die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes ist eine Erfolgsgeschichte mit großem Nutzen für die Verbraucher. Der eingeschlagene Weg sollte gerade beim anstehenden Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen konsequent weitergegangen werden." Diese Forderung des BREKO unterstützte auch Georg Matzner, Referatsleiter für Technologiepolitik und Telekommunikation im Hessischen Wirtschaftsministerium. Da der Universaldienst den Breitbandausbau nur verzögere, sei das hessische Konzept wesentlich sinnvoller. Dieses ziele darauf ab, den Landkreisen in Hessen das erforderliche Know-how sowie Informationen über nutzbare Infrastrukturen transparent verfügbar zu machen und das wirtschaftliche Risiko für die Landkreise durch die Übernahme von Bürgschaften zu minimieren. Stefan Koetz, Geschäftsführer der Ericsson GmbH, schlug in seinem Impulsvortrag den Bogen vom klassischen Fernsehen zum interaktiven "social medium" als dem TV der Zukunft in einer vernetzten Gesellschaft: "Fernsehen, Videodienste und Internet werden in den kommenden Jahren weitgehend verschmelzen. Der Zuschauer kann dann überall auf jedem Endgerät mit Bildschirm - ob Flachbildfernseher, Tablet-PC oder Smartphone - die gleichen Angebote nutzen. Aus dem Zuschauer als Konsument wird endgültig der interaktive Nutzer und Produzent, der sich mit Freunden und Bekannten in sozialen Foren über Inhalte austauscht. Voraussetzung dafür werden flächendeckend verfügbare Glasfaser- und Mobilfunk-Breitbandnetze sein, die höchste Qualität und Verfügbarkeit garantieren." Robert Amlung, Beauftragter für Digitale Strategien und Mitglied der Geschäftsleitung des ZDF, stellte anschließend die Herausforderungen und Chancen dar, die sich infolge der technischen Entwicklung und das dadurch geänderte Nutzerverhalten aus der Perspektive eines großen öffentlich-rechtlichen Senders ergeben. So sei das klassische lineare Fernsehen bei weitem nicht mehr der einzige Weg der Programmverbreitung. Die Angebote der ZDF-Mediathek könnten über verschiedene IP-fähige Endgeräte stationär und mobil genutzt werden, was eine immer größere Akzeptanz bei den Nutzern erfahre. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung erläuterten Jörg Figura, Geschäftsführer der DOKOM21, und Michael Klütz, Projektmanager IPTV bei der EWE TEL, anhand konkreter Projekte ihrer Unternehmen, wie verschiedene TV-Optionen als Treiber für den Glasfaserausbau genutzt werden können. In der anschließenden Podiumsdiskussion erläuterte die Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, Dr. Iris Henseler-Unger, wie die Behörde auch jenseits der klassischen Regulierung zum Ausbau von NGA-Netzen beiträgt: "Mit dem NGA-Forum haben wir eine Plattform geschaffen, die hochrangige Vertreter der Netzbetreiber, Hersteller, Länder und Kommunen zu einem konstruktiven Dialog zusammenbringt. Besonders hervorzuheben ist der Erfolg der Arbeitsgruppe Interoperabilität. Über die jeweiligen Netz- und Technologiegrenzen hinweg werden gemeinsame Vorstellungen über technische Standards sowie die Anpassung von Geschäftsprozessen vereinbart. Zudem soll der durch die Bundesnetzagentur im Aufbau befindliche Infrastrukturatlas Informationen über bereits vorhandene Infrastrukturen liefern und dazu beitragen, Synergien beim Ausbau zu heben." Das Fazit einer erfolgreichen und informativen Veranstaltung, bei denen die Teilnehmer auch "IPTV zum Anfassen" erleben konnten, zog BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers: "Die Beiträge und Diskussion haben deutlich gemacht, dass die BREKO-Mitgliedsunternehmen als neue und ernstzunehmende Spieler in den TV-Markt einsteigen. Das dient vor allem den Verbrauchern, die künftig auch im TV-Markt von einem lebendigen und innovativen Wettbewerb profitieren werden. Auf dem Weg zum TV-Anbieter unterstützt der BREKO seine Mitgliedsunternehmen in vielfältiger Weise, nicht nur durch das heutige Symposium, sondern auch in Form einer regelmäßig tagenden Projektgruppe und anderen Plattformen zum Know-How-Aufbau und Know-How-Austausch." Zudem könne auch die neu gegründete BREKO Einkaufsgemeinschaft eG in die TV-Aktivitäten der daran teilnehmenden Verbandsmitglieder einbezogen werden. Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 90 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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„Eine erfolgreiche Ordnungspolitik nicht auf den Kopf stellen“Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) warnt eindringlich vor einem Breitband-Universaldienst und sieht Gefahren für die Entwicklung der Endkundenpreise
Bonn / Berlin, 8. September 2011: Zur Wiederaufnahme der parlamentarischen Beratungen nach der Sommerpause appelliert der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf die Einführung eines Breitband-Universaldienstes zu verzichten. „Es wäre für das Vertrauen in den Investitionsstandort Deutschland nachhaltig schädlich, den seit 1998 eingeschlagenen Weg einer wettbewerblichen Erschließung des Telekommunikationssektors zu verlassen und mit dem Breitband-Universaldienst einen staatlich verordneten Monopolausbau zu reanimieren“, warnt BREKO-Präsident Ralf Kleint. „Auch und gerade der ländliche Raum profitiert erheblich von den Vorzügen des Wettbewerbs. So haben sich zahlreiche lokale und regionale Anbieter etabliert, die die Kunden mit einer hochwertigen Infrastruktur und innovativen Diensten versorgen“, führt Kleint aus. Der BREKO-Präsident verweist darauf, dass von allen Marktteilnehmern in den gut dreizehn Jahren seit der Liberalisierung rund 93,2 Mrd. Euro in den Aufbau einer leistungsfähigen Telekommunikationsinfrastruktur investiert wurden, davon mehr als die Hälfte durch alternative Anbieter: „Ein vergleichbares Investitionsvolumen wäre im Monopol ebenso wenig erreicht worden wie das gegenüber 1998 deutlich niedrigere Endkundenpreisniveau und die hohe Innovationsdynamik“, so Kleint weiter. „Ohne den Druck des Wettbewerbs wäre heute in Deutschland noch kein einziger Glasfaseranschluss geschaltet, weil für den Monopolisten immer der Anreiz besteht, die Technologiezyklen solange wie möglich auszureizen.“ „Die Forderung nach einem Breitband-Universaldienst erscheint nur auf den ersten Blick als populär“, warnt auch BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. „Alle Untersuchungen zu den Kosten eines flächendeckenden Glasfaserausbaus gehen von einer Deckungslücke in zweistelliger Milliardenhöhe aus. Wenn die Politik die Telekommunikationswirtschaft zwingt, diese Deckungslücke zu schließen, werden die Unternehmen, die daraufhin überhaupt noch im Markt verbleiben, gar keine andere Wahl haben, als die Kosten an die Endkunden weiterzugeben. Dies betrifft dann die Anschlusspreise insgesamt, also auch solche Kunden, die zurzeit noch gar keinen Glasfaseranschluss wünschen.“ Albers sieht die Alternative in einem marktgetriebenen und an der tatsächlichen Nachfrageentwicklung orientierten Ausbau: “Die sehr ehrgeizigen Ziele der Breitbandstrategie des Bundes, die bis 2014 eine Versorgung von 75 Prozent der Haushalte mit mindestens 50 MBit/s vorsieht, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit durch den Markt erreicht werden. Bereits Ende 2010 konnten nach den Feststellungen der Bundesnetzagentur gut 40 Prozent der Haushalte über einen solchen Highspeed-Anschluss verfügen.“ Laut jüngsten Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums war Ende 2010 eine Breitbandversorgung von mindestens 1 Mbit/s für 98,3 % aller deutschen Haushalte verfügbar. „Das bedeutet im Umkehrschluss, dass etwa 500.000 Haushalte nicht versorgt waren. Diese sehr überschaubare Zahl ist mit dezidierten, der jeweiligen Situation angepassten Maßnahmen weitaus besser ans Hochleistungsnetz zu bringen als mit einem ‚planwirtschaftlichen‘ Universaldienst, wobei LTE-Lösungen eine besondere Rolle spielen werden. Ein Universaldienst würde keineswegs schneller und besser und schon gar nicht kostengünstiger zum flächendeckenden Breitband führen, wohl aber die bisherige Ordnungspolitik nachhaltig auf den Kopf stellen. Diesen Schritt sollte sich die Politik sehr genau überlegen.“, gibt Albers zu bedenken. Die Politik könne durch die Schaffung eines investitionsfreundlichen Umfeldes zu einem schnelleren Breitbandausbau beitragen. „Dies betrifft vor allen Dingen die Verbesserung der Konditionen für die Aufnahme von Fremdkapital. Wegen der Langfristigkeit der Investitionen und des hohen Fremdkapitalanteils kann bereits ein Zinsunterschied von einem Prozent über die Wirtschaftlichkeit eines Glasfaserprojektes entscheiden. Vor diesem Hintergrund wäre ein KfW-Glasfaserprogramm sehr hilfreich“, führt Albers aus. Notwendig sei zudem endlich eine korrekte Festlegung des Entgeltes, das die Wettbewerber der Telekom für die Nutzung der „letzten Meile“ (TAL) zahlen müssen. „Würde die Bundesnetzagentur das alte Kupfernetz der Telekom durch die Bezugnahme auf aktuelle Wiederbeschaffungskosten nicht fortgesetzt überbewerten, so würden durch die ersparten TAL-Kosten bei den Wettbewerbern jährliche Investitionsmittel in dreistelliger Millionenhöhe frei“, kritisiert der BREKO-Chef. Über den BREKO: Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) repräsentiert den Großteil der Festnetzwettbewerber der Telekom Deutschland. Unsere Mitglieder vermarkten ihre Produkte vor allem auf Basis eigener Infrastruktur in Kombination mit dem entbündelten Teilnehmeranschluss (TAL) der Telekom Deutschland; vermehrt bieten sie aber auch eigene hochleistungsfähige Glasfaseranschlüsse direkt zum Kunden (FTTH/B) an. Seit seiner Gründung im Jahre 1999 tritt der BREKO erfolgreich für den Infra-strukturwettbewerb im deutschen Telekommunikationsmarkt ein. Die rund 90 BREKO-Unternehmen, darunter City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke versorgen sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete, die „weißen Flecken“, mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen. Dazu haben sie im Jahre 2010 rund 1,5 Mrd. Euro investiert und dabei einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. Euro erwirtschaftet. Damit leisten die BREKO-Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag zum flächendecken Glasfaserausbau sowie zur Erreichung der Breitbandziele der Bundesregegierung. Auch weiterhin sind die BREKO-Unternehmen zu Investitionen bereit. Vor diesem Hintergrund tritt der BREKO für verlässliche gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen ein, dazu gehören beispielsweise eine angemessene Regulierung von Vorleistungen und eine einheitliche Regulierung im gesamten Bundesgebiet. Der BREKO ist zudem maßgeblich an der En-twicklung von Open Access-Geschäftsmodellen beteiligt, bei denen die unternehmerische Freiheit bei der Ausgestaltung einer diskriminierungsfreien Zugangsgewährung an Dritte im Vordergrund steht. Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de. Pressekontakt: Benedikt Kind Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO), Reuterstraße 159, 53113 Bonn Tel.: 0228 – 24999-78; Fax: 0228 24999-72 E-Mail: breko@brekoverband.de- Internet: www.brekoverband.de
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