BREKO | Bundesverband Breitbandkommunikation e. V.
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"BREKO-Browser" NET 12/2011

BREKO Breitbandkompass 2011 Plus

Politik und Wirtschaft sind sich einig, dass eine leistungsfähige Breitbandinfrastruktur längst ein zentraler Standortfaktor sowohl für die Ansiedlung von Unternehmen als auch von Privatleuten ist und Regionen ohne eine solche Infrastruktur im Standortwettbewerb nicht bestehen können. Insbesondere für ländliche Gebiete ist eine hochleistungsfähige Breitbandanbindung von enormer Bedeutung. Gleichzeitig ist der Ausbau hier aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte und damit hohen Investitionen besonders kostenintensiv und die wirtschaftliche Tragfähigkeit oftmals nicht gleichermaßen gegeben wie in Ballungsgebieten. In den letzten Monaten haben in der Diskussion um die Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) deshalb verschiedene Stimmen aus der Politik nach einem Breitband-Universaldienst gerufen. Ein solches Gesetz würde allerdings den Breitbandausbau gerade in ländlichen Gebieten zum Erliegen bringen und die Dynamik und Innovationskraft der gesamten Branche lähmen. Der BREKO hat sich deshalb massiv gegen eine solche Universaldienstverpflichtung ausgesprochen und konnte letztlich auch durch die Vielzahl von Referenzprojekten seiner Mitgliedsunternehmen belegen, dass der Breitbandausbau in ländlichen Gebieten keineswegs unmöglich ist, wohl aber Kreativität und unternehmerischen Mut erfordert.

NGA-Projekte im BREKO
Im BREKO Breitband Kompass 2011 Plus, der auf der Jahrestagung des Verbandes in Berlin vorgestellt wurde, sind unterschiedlichste dieser erfolgreichen Geschäftsmodelle zum Breitbandausbau zusammengefasst.

Daneben sind aktuelle Beiträge rund um das Thema Telekommunikation enthalten, z.B. zu Investitionsbarrieren im Netzausbau, den enormen Möglichkeiten durch FTTH und den Chancen von City- und Regionalcarrieren bei der Machine-to-Machine Communication (M2M). Weiter bietet das Jahrbuch eine Bewertung der branchenrelevanten Entscheidungen der Bundesnetzagentur im Jahr 2011, einen Überblick über Applikationen und Dienste in FTTB/H-Netzen sowie ein hilfreiches Glossar rund um das Thema Breitband. Statements von Telekommunikationspolitikern und dem Verbandsvorstand zu den relevanten Telekommunikationsthemen runden das Jahrbuch ab, das auf der Homepage des Verbandes unter www.brekoverband.de heruntergeladen werden kann. Mit nahezu 100 Mitgliedern, unter ihnen vor allem City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke, ist der BREKO der größte Breitbandverband in Deutschland.

Mit einem White-Label-Mobilfunkprodukt, das ebenfalls auf der Jahrestagung vorgestellt wurde, ermöglicht der Verband seinen Mitgliedern über eine Einkaufsgenossenschaft nun auch zum Fullservice Provider zu werden. Hierüber wurde in der vergangenen Ausgabe berichtet.
 
Neu im BREKO: FNT
Die FNT GmbH ist ein unabhängiges und inhabergeführtes Softwarehaus, das vor über 16 Jahren gegründet wurde und heute mehr als 120 Mitarbeiter beschäftigt. Durch umfassende Entwicklungsleistungen wurde die qualitativ hochwertige Produktsuite COMMAND entwickelt, die komplexe lT-Strukturen transparent macht und dadurch ein effektives Informationsmanagement ermöglicht. COMMAND ermöglicht dem Anwender, komplexe FTTx-Netze – beginnend von der physikalischen Infrastruktur, über den Aufbau von Verteilerräumen, bis hin zur logischen Ebene der Dienste – durchgängig in einer Software zu planen und zu verwalten. Hierfür verfügt COMMAND u.a. über ein eigenes GI-System. Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet und seit September 2011 auch in Parsippany, New Jersey, USA, sorgen für Kundennähe. Der Kundenstamm umfasst eine Vielzahl namhafter Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.
www.fnt.de

 


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"BREKO-Browser" NET 11/2011

Neuartiges Wholesale-Modell für Mobilfunk

Unter dem Motto „Broadband Everywhere – Mit Festnetz und Mobilfunk auf der Datenautobahn“ lud der Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) am 10. November 2011 seine Mitgliedsunternehmen sowie hochkarätige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu seiner Jahrestagung nach Berlin ein. Neben spannenden Diskussionen zum Stand des Breitbandausbaus in Deutschland war der Projektstart von „BREKO macht mobil“ ein besonderes Highlight. Durch dieses Wholesale-Modell für White-Label-Mobilfunk-Produkte können die im Verband vertretenen Carrier und Stadtwerke ihren Kunden eigene, passgenaue Mobilfunkprodukte- und Tarife anbieten und somit zu Full-Service-Providern werden. In einem in Deutschland einmaligen Geschäftsmodell bündeln sie dafür ihre Nachfrage nach „ungelabelten“ SIMKarten in einer Einkaufsgenossenschaft, ein Clearinghouse übernimmt den gebündelten Einkauf sowie weitere Dienstleistungen.

So werden die Transaktionskosten minimiert, und auch kleineren regionalen Carriern oder Stadtwerken wird es möglich, einen attraktiven Rundum-Service sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden anzubieten. Die ersten Carrier werden zu Beginn des kommenden Jahres mit der Vermarktung eigener Mobilfunkprodukte starten, ab 2013 wird es zudem auch Produkte für Großkunden geben. Ermöglicht wird dieses Geschäftsmodell durch das gute Zusammenwirken verschiedener Verbandsmitglieder: die Münchener Telefónica Germany GmbH & Co. OHG bietet die Mobilfunkkarten an, die Duisburger acoreus AG fungiert als Clearinghouse. Der BREKO hat eigens eine Einkaufsgenossenschaft gegründet, der mittlerweile rund 20 Unternehmen angehören. Die Jahrestagung gab zudem Anlass zum Rückblick auf ein überaus erfolgreiches Jahr für den Bundesverband Breitbandkommunikation, der inzwischen rund 95 Mitgliedsunternehmen zählt. Als Verband der City- und Regionalcarrier sowie Stadtwerke, dessen Mitgliedsunternehmen auch und vor allem in der Fläche erhebliche Investitionen tätigen, hat der BREKO ein immer stärkeres Gewicht in der Telekommunikationsbranche. Die umfangreiche Referenzliste der NGA-Projekte der Mitgliedsunternehmen ist Herzstück des BREKO-Jahrbuchs, das ebenfalls auf der Jahrestagung präsentiert wurde und darüber hinaus zahlreiche interessante Beiträge zu aktuellen Entwicklungen in der Telekommunikationsbranche enthält.

Neu im BREKO: ropa television
Die ropa group ist ein leistungsstarker und umfassender Systemdienstleister für moderne Informations- und Telekommunikations-Technologie. Oberstes Ziel von ropa: In einem Markt rasant wachsender Nutzung von Internet-Technologie, eBusiness und Netzen integrierte Lösungen mit maximalem Kundennutzen und Kundenkomfort anbieten. ropa television – der jüngste Spross der ropa-Firmengruppe – bietet Internetdienstleistern, Carriern und Providern maßgeschneiderte, regional abgestimmte Sender- und Service-Pakete inkl. Dem kompletten Rechtemanagement und eigener Web- bzw. TV-Oberfläche („White-Label-Plattform“), mit denen diese ihren Kunden wiederum individuell zugeschnittene Angebote und Senderpakete zur Verfügung stellen können – und das alles auf der zukunftsweisenden Basis von IPTV, dem Fernsehen neuester Generation.
www.ropa.de

Neu im BREKO: Jiskra Versicherungsmakler e. K.
Die Fa. Jiskra Versicherungsmakler e.K. mit Sitz in Neustadt in Holstein ist ein inhabergeführtes Versicherungsmakler-Unternehmen und besteht seit 1991 in unveränderter Form. Seit dem Jahr 1999 hat sich die Fa. Jiskra Versicherungsmakler e.K. auf Unternehmen, Dienstleister und Produzenten aus dem Bereich der Informationstechnologiebranche spezialisiert. Die primäre Tätigkeit umfasst eine bipolare Risikoanalyse unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen und die Absicherung branchenspezifischer Risiken von IT-Unternehmen, wobei stets eine bedarfsgerechte Symbiose zwischen Technical und Insurance Solutions angestrebt wird. Im Rahmen dieser Spezialisierung wurden im Laufe der Jahre branchenspezifische Versicherungskonzepte für IT-Unternehmen entwickelt. Diese speziellen Deckungskonzepte mit marktabweichenden Leistungsinhalten werden – speziell für den BREKO – mit Prämienreduktionsgarantien für mittlerweile fünf Versicherungssparten kombiniert.
www.jiskra.biz
 


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"BREKO-Browser" NET 10/2011

Neue Fernsehwelten mit IPTV

Das klassische Fernsehen wird sich in den kommenden Jahren zum interaktiven „Social Medium“ in einer vernetzten Gesellschaft entwickeln – Fernsehen, Videodienste und Internet werden weitgehend verschmelzen. Aus dem Zuschauer als Konsument wird endgültig der interaktive Nutzer und Produzent, der sich mit Freunden und Bekannten in sozialen Foren über Inhalte austauscht. Die Voraussetzungen für den Markterfolg von IPTV haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert: Hochleistungsfähige Breitbandnetze, die die notwendigen Anschlussbandbreiten liefern, sind inzwischen weit verbreitet, die Technologie ist marktreif und die Vorteile und Möglichkeiten von IPTV sind beim Endkunden angekommen. Unverzichtbare Voraussetzung für IPTV sind flächendeckend verfügbare – sowohl glasfaser- als auch mobilfunkbasierte – Breitbandnetze, die höchste Qualität und Verfügbarkeit garantieren. Der derzeit diskutierte Breitband-Universaldienst würde den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen dagegen erheblich ausbremsen. Regional- und Citycarrier steigen als neue und ernstzunehmende Spieler in den TV-Markt ein. Auf dem Weg zum TV-Anbieter unterstützt der BREKO seine Mitgliedsunternehmen u. a. mit einer ständigen Projektgruppe. Auch die neu gegründete BREKO-Einkaufsgenossenschaft kann in die TV-Aktivitäten der daran teilnehmenden Verbandsmitglieder einbezogen werden. Beim Glasfaser-Symposium „Vom City Carrier zum TV-Anbieter“, das der BREKO mit Unterstützung der Ericsson GmbH Mitte September in Frankfurt a.M. veranstaltete, konnten die gut 180 Teilnehmer einen Blick in die neuen Fernsehwelten werfen, die mit IPTV möglich werden.

Neu im BREKO: Prof. Nico Grove
Die Juniorprofessur VWL: Infrastrukturökonomie & Management an der Bauhaus-Universität Weimar wird seit 2010 von Prof. Dr. Nico Grove geleitet. Das Lehrprogramm des Instituts für Infrastrukturökonomie & Management führt die Studierenden an grundsätzliche Fragen der Infrastrukturpolitik und Infrastrukturfinanzierung heran. Neben der allgemeinen Volkswirtschaftslehre spielen rechtlich-ökonomische Regulierungsaspekte sowie Netzeffekte auf Basis von Infrastrukturbasierten Netzen eine wesentliche Rolle. Forschungsschwerpunkte und Kooperationsprojekte gibt es an der Schnittstelle zwischen Wohlfahrtsökonomie, Regulierung und Unternehmensführung. Hierbei finden ökonomisch/rechtliche Fragen der Infrastrukturfinanzierung und –regulierung genauso Anwendung wie globale Ressourcenverteilung und nachhaltige Unternehmensstrategien (www.infrastructure-economics.com).

Neu im BREKO: TeleData
TeleData mit Sitz in Friedrichshafen ist ein Tochterunternehmen der ansässigen Stadtwerke. Bereits seit über zehn Jahren entwickelt die TeleData nachhaltige und maßgeschneiderte Telekommunikationslösungen auf zukunftsweisender Infrastruktur, dem Glasfaserkabel. Als lizenzierter Netzbetreiber und unabhängiger Internet Service Provider erstreckt sich die Produktpalette der TeleData von der Internetstandleitung, DSL-Anschlüssen, Standortvernetzungen bis hin zu Hosting, Housing und IP-Telefonie. Zukünftig wird das Portfolio durch die Bereiche Triple-Play sowie durch eine Spezialisierung auf das Cloud Computing erweitert. Sowohl im Geschäftskunden- als auch im Privatkundenbereich zeichnet sich das Leistungsspektrum durch die hohe Qualität der technischen Lösungen und die Nähe zum Kunden vor Ort aus. Zukünftig wird die TeleData ihre Präsenz in der Bodenseeregion durch den flächendeckenden Ausbau der Glasfaserinfrastruktur verstärken und ausweiten, um auch die unterversorgten Randgebiete mit schnellem Internet zu versorgen.

Kontakt:
TeleData Friedrichshafen GmbH
Kornblumenstraße 7
88046 Friedrichshafen
Telefon:(0 75 41) 50 07 21 21
info@teledata-fn.de
www.teledata-fn.de


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"BREKO-Browser" NET 9/2011

Glasfaserausbau in Deutschland stärken

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) und das FTTH Council Europe haben eine Kooperation vereinbart, um den Glasfaserausbau in Deutschland zu forcieren. Und das ist dringend nötig. Nach einer Studie des FTTH Council findet sich Deutschland bei der Verbreitung von Glasfaseranschlüssen (FTTB – Fiber to the Building, FTTH – Fiber to the Home) im europäischen Vergleich nicht unter den führenden 15 Ländern. Auch die im Jahresbericht 2010 der Bundesnetzagentur ermittelten Zahlen zeigen, dass immer noch weniger als 1 % der Teilnehmer über einen FTTB/FTTH-Anschluss verfügen. Ziel der Kooperation ist es, durch einen intensiven Austausch über Marktdaten, Strategien, Fördermöglichkeiten sowie neueste technologische Entwicklungen und Dienste das Know-how der im FTTH-Council vertretenen Hersteller mit der Planungs- und Infrastrukturausbaukompetenz der im BREKO organisierten Netzbetreiber und Stadtwerke zusammenzubringen. Auch gemeinsame Veranstaltungen sind geplant. So wird der BREKO einen Pre-Workshop zu der im Februar nächsten Jahres in München stattfindenden „FTTH-Conference“ des FTTH-Council beisteuern. Mit über 3.000 Teilnehmern ist die Konferenz mittlerweile der zentrale Treffpunkt der europäischen Glasfaserbranche.

Im Mittelpunkt der Diskussion könnte dann die von Teilen der deutschen Politik erhobene Forderung nach der Einführung eines Breitbanduniversaldienstes stehen. Nach den Vorstellungen von Abgeordneten verschiedener Fraktionen soll der Breitbandausbau gerade in den ländlichen Regionen nicht mehr wettbewerblich erfolgen, sondern durch die Bundesnetzagentur gesteuert werden. Sie soll einen Netzbetreiber – wahrscheinlich die Telekom Deutschland – zum Ausbau verpflichten können. Die diesem Netzbetreiber dadurch möglicherweise entstehende Deckungslücke wäre dann von der Branche insgesamt zu schließen.

Die gerade veröffentlichte Marktdatenstudie des BREKO zeigt aber, dass es weder gerechtfertigt noch sinnvoll wäre, den seit 1998 erfolgreich eingeschlagenen Weg der Liberalisierung der TK-Märkte zu verlassen. Nach den vom BREKO ermittelten Zahlen hat die Branche seit Beginn der Liberalisierung 93,2 Mrd. € in den Aufbau moderner Telekommunikationsinfrastrukturen, insbesondere im Festnetz investiert (vgl. Grafik im PDF-Dokument). Mehr als die Hälfte dieser Investitionen wurden dabei durch die Wettbewerber der Telekom Deutschland getragen.

Gerade die regional und lokal verankerten BREKO-Unternehmen investieren traditionell stark im ländlichen Raum. So fließen bereits heute über ein Drittel der durch die BREKO-Mitglieder getätigten Investitionen in den Infrastrukturausbau im ländlichen Raum. Bis zum Jahr 2015 wollen die BREKO-Unternehmen insgesamt 4,2 Mrd. € in neue FTTB/FTTH-Netze investieren.

Dieses Investitionspotenzial wird sich aber nur dann realisieren lassen, wenn auf einen Universaldienst verzichtet wird. Würden die Spielregeln durch ein wettbewerbsfremdes Instrument wie den Universaldienst radikal verändert, wären die unter wettbewerblichen Vorzeichen geplanten Investitionen nicht mehr zu rechtfertigen.

Neu im BREKO: Stadtwerke Itzehoe GmbH
Die Stadtwerke Itzehoe GmbH kooperiert mit der Stadtwerke Glückstadt GmbH und den Stadtwerken Wilster in der Stadtwerke Steinburg GmbH. Gemeinsam sind wir der Energie- und Infrastrukturdienstleister für Haushalt, Gewerbe und Industrie in den Städten Glückstadt, Itzehoe, Wilster und in der Region. Mit über 300 Mitarbeitern sind wir in den Bereichen Strom-, Gas-, Wasserversorgung, Fernwärme, Energieerzeugung, Abwasserentsorgung und Bauhofdienstleistung tätig. Darüber hinaus werden Bäder und Parkhäuser betrieben. Auch der Itzehoer Hafen befindet sich im Eigentum der Stadtwerke. Das Geschäftsfeld Breitbandversorgung wird zurzeit aufgebaut. Der Bau des Glasfasernetzes hat in diesem Jahr bereits in fünf Umlandgemeinden von Itzehoe begonnen. Unter der Marke „IZ-KOM“ bieten wir unseren Kunden Internetanschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s, Telefon und Kabel-TV auf Glasfaserbasis an.

Kontakt:
Stadtwerke Itzehoe GmbH
Gasstraße 18
25524 Itzehoe
Telefon: +49 4821 774-0
Fax: +49 4821 774-117
E-Mail: info@stadtwerke-itzehoe.de


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"BREKO-Browser" NET 7+8/2011

2020 – So leben wir in der Zukunft

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) hat sich beim diesjährigen Sommerfest am 7. Juli 2011 in Berlin neben dem Ausbau einer hochleistungsfähigen Breitbandinfrastruktur auch mit den wichtigsten Branchentrends und seinen Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle beschäftigt. Dazu hatte BREKO den Trendforscher Sven Gábor Jánszky, Leiter einer der innovativsten Denkfabriken Deutschlands (2b AHEAD), eingeladen. Unter seiner Leitung entwerfen seit zehn Jahren die CEOs und Innovationschefs der deutschen Wirtschaft Zukunftsszenarien und Strategieempfehlungen für die kommenden zehn Jahre.

Stellen Sie sich vor, Sie würden morgen aufwachen und jeder Gegenstand hätte seine eigene IP-Adresse: Ihr Badspiegel, Ihre Kaffeetasse, Ihr Küchentisch, Ihre Handtasche, … Was würden Ihre Kunden von Ihnen verlangen, was würde die Konkurrenz tun und wie würden Sie darauf reagieren?

Die iWorld ruft
Wir steuern schon seit Jahren auf diese Situation hin: Wenn Chiphersteller davon sprechen, jeden Chip mit einer Antenne auszustatten, wenn Computer kleiner und in Alltagsgegenstände eingebaut werden, dann wird jeder Gegenstand zum Internetempfänger. Die Nachfolger von iPad & Co. Sind iMirror, iTable und iWall. Für eine Branche, die gerade dabei ist in die zukunftsträchtige Glasfaserinfrastruktur zu investieren, ist das eine hervorragende Nachricht! Denn eine gut ausgebaute Infrastruktur ist zur Bedienung der geweckten Bedürfnisse beim Konsumenten unerlässlich. Schritt für Schritt wird in den kommenden Jahren die Internetlogik alle Orte und Geräte des Alltagslebens erobern. Und diese werden damit intelligent. Doch seien wir ehrlich: Zunächst steigt mit all diesen technologischen Visionen von der vernetzten Welt die Komplexität für die Menschen ins Unbeherrschbare. Wer könnte und wollte mit dem Zugriff auf alle denkbaren Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort umgehen? Niemand! Die Frage „Was tun wir Konsumenten dann?“ umkreist die Diskussionen der Experten. Dabei ist die Antwort einfach; fast schon banal! Wir werden in dieser Welt nach Filtern suchen. Das ist nichts Ungewöhnliches, denn auf Informationsfilter haben wir uns schon früher verlassen: auf Lehrer, Redaktionen, Makler, Trainer, Einkäufer, Reiseführer, Marken und Berater. Wir Konsumenten werden dies benutzen, oder auch nicht. Souverän! Ganz wie wir es brauchen: Wir benutzen die Technologie, wenn sie uns hilft, etwa bei Preisvergleichen und Kundenempfehlungen binnen weniger Sekunden per Barcode-Scan mit unseren Handys, und schalten sie ab, wenn wir uns mit weniger „Intelligenz“ durch unseren Alltag treiben lassen wollen.

Filter: Klüger als der Mensch
Neu ist dabei, dass technologische Filter „klüger“ sind als menschliche Filter. Künftig werden die Aufgabe des Informationsfilterns mehr und mehr Aggregatoren und intelligente Softwarefilter übernehmen. Das Amazon-Empfehlungssystem, das Online-Marketing nach Google-Prinzip und die Barcode-Scanner des iPhone sind die Vorläufer dieser intelligenten, individuellen Filtersysteme. Jeder Amateursportler trainiert dann mit Profimethoden, jeder Kunde hat das Wissen des Fachberaters und jeder Fernsehzuschauer bekommt sein individuelles Programm. Daher werden wir in den kommenden Jahren eine Devaluation des Expertentums erleben, die große Teile unserer Wirtschaft radikal ändert und neue Märkte entstehen lässt.
Sven Gábor Jánszky, 2b AHEAD ThinkTank GmbH, Leipzig


Neu im BREKO: BORnet
Die BORnet GmbH mit Hauptsitz in Borken wurde 1998 als Telekommunikationsunternehmen gegründet. Ihre Eigentümer sind die Stadtwerke im Kreis Borken sowie private Gesellschaften. Dank eines eigenen Glasfasernetzes bietet BORnet die Konzeption und Bereitstellung von standortübergreifenden Unternehmensvernetzungen an. Seit 2008 liegt der Fokus der BORnet dabei auf dem Ausbau der Glasfaserinfrastruktur und der Entwicklung hochwertiger Dienste zur Nutzung der schnellen Leitungen. Im Geschäftsbereich „Privatkunden“ wird in diesem Jahr unter dem Namen „‘n bitken flotter“ das erste FTTH-Projekt in Barlo, einem Ortsteil von Bocholt, durchgeführt. Alle Haushalte im Versorgungsgebiet werden dabei mit einem FTTH-Anschluss an das neue Netz angeschlossen. Mehr als die Hälfte der Bewohner (58 %) haben gleichzeitig die neuen Triple-Play-Dienste der BORnet GmbH mit Datenübertragungsraten zwischen 50 Mbit/s und 100 Mbit/s beauftragt.

Kontakt:
BORnet GmbH
Ostlandstraße 5
46325 Borken
Tel.: (0 28 61) 89 06 00
E-Mail: info@bornet.de
www.bornet.de


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"BREKO-Browser" NET 6/2011

Was bringt den Breitbandausbau voran?

Im Zuge der TKG-Novelle wird auch die Festschreibung einer umlagefinanzierten Universaldienstverpflichtung für Bandbreiten von 16 bzw. 50 Mbit/s diskutiert. Diese wäre allerdings kontraproduktiv. Nicht eine Lösung vom Reißbrett, sondern ein Mix verschiedener, sich ergänzender Maßnahmen bringen den Breitbandausbau tatsächlich voran.

Was spricht gegen eine Universaldienstverpflichtung?
Eine umlagefinanzierte Breitband-Universaldienstverpflichtung widerspricht geltendem nationalen und europäischem Recht. Daher ist von zahlreichen Klagen auszugehen. Die Folge wären Rechts- und Planungsunsicherheit für Unternehmen und Investitionszurückhaltung vor allem in unterversorgten Gebieten. Selbst nach Klärung der rechtlichen Fragen würde die tatsächliche Realisierung durch ein einzelnes Unternehmen mehrere Jahre dauern. Im Wettbewerb kann der Ausbau dagegen wesentlich schneller erfolgen. Einem vollständigen Ausbau können zudem bestehende Eigentumsrechte entgegenstehen. In der Praxis kommt es durchaus vor, dass Haus- oder Grundstückseigentümer der Verlegung neuer Rohre und Kabel nicht zustimmen. Die Durchführung und Begleitung eines Breitband-Universaldienstes würden dem Staat erheblichen bürokratischen Aufwand und hohe Verwaltungskosten verursachen. Ein derart weitreichender Eingriff in die Eigentumsrechte der Unternehmen und in den Markt wäre allenfalls gerechtfertigt, wenn hohe Bandbreiten bereits Standard wären, aber nicht jeder davon profitieren könnte. Faktisch besteht aber heute noch keine flächendeckende Nachfrage nach 50 Mbit/s. Eine Breitband-Universaldienstverpflichtung entbehrt damit jeder Grundlage und verzerrt zugleich den Wettbewerb. Statt eines mit der Liberalisierung und Regulierung bezweckten Infrastrukturwettbewerbs würde ein monopolistisches Glasfasernetz aufgebaut.

Was bringt den Breitbandausbau tatsächlich voran?
Die geeignetsten, ökonomisch sinnvollsten und innovativsten Lösungen – auch in bislang unterversorgten Gebieten – erbringt der Wettbewerb. In Gebieten, wo ein Ausbau nicht wirtschaftlich ist, sollte im technik- und anbieteroffenen Fördermittelwettbewerb das passende Projekt ermittelt werden. Der tatsächliche Bedarf kann dabei bereits in den Ausschreibungsbedingungen berücksichtigt werden. Zudem sollten die bestehenden Förderkonzepte vereinheitlicht und ein entsprechendes Förderprogramm durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau aufgelegt werden. Open-Access-Kooperationsmodelle ermöglichen den schnellen, bedarfsgerechten Ausbau qualitativ hochwertiger Breitbandlösungen. Durch freiwillig und diskriminierungsfrei gewährten Netzzugang kann schnell eine hohe Netzauslastung erreicht werden, was Investitionen lohnenswert macht. Der flächendeckende Breitbandausbau kann nur in wirtschaftlich tragfähigen Zwischenschritten und unter Berücksichtigung sämtlicher Techniken erfolgen.
Die Frequenzen aus der digitalen Dividende sind mit der Auflage versteigert worden, zunächst die „weißen Flecken“ breitbandig mit LTE zu erschließen. Die bisherigen Aktivitäten der beteiligten Unternehmen zeigen, dass eine flächendeckende Grundversorgung zeitnah gewährleistet sein wird. Die verlässliche Regulierung von Vorleistungen der Telekom Deutschland (vor allem der TAL) zu angemessenen Preisen sowie ein erheblich verbesserter Zugriff auf vorhandene Leerrohre und ungenutzte Glasfasern sind wesentlich, um den Breitbandausbau im Wettbewerb zu erreichen. Die Nutzung aller vorhandenen und mitnutzbaren öffentlichen wie privaten Infrastrukturen ist ökonomisch und zeitlich sinnvoll. Der Infrastrukturatlas der Bundesnetzagentur leistet hier schon jetzt einen wichtigen Beitrag. Auch die gemeinsame Verlegung von Infrastruktur im Rahmen aktueller Bauvorhaben sowie von Leerrohren haben sich bewährt. Die überirdische Glasfaserverlegung kann ein Weg sein, Breitband schnell in die Fläche zu bringen, da so Grabungskosten vermieden werden können. Die Aufnahme verlegter Glasfasern ins Grundbuch gibt Kapitalgebern zusätzliche Sicherheit und kann so entscheidend zur Finanzierung von Breitbandprojekten beitragen.


Neu im BREKO: NDIX
NDIX ist eine offene und unabhängige Breitbandplattform für Unternehmen aller Sektoren und Branchen in Deutschland und den Niederlanden. NDIX ermöglicht eine unbegrenzte Verfügbarkeit von IT-Diensten und Breitbandverbindungen für Unternehmen auf der Basis von Glasfaserinfrastrukturen. Durch sein offenes Modell auf Ethernet-Ebene (Layer 2) fördert NDIX den Wettbewerb zwischen Anbietern von Breitbanddiensten. Kunden und Diensteanbieter werden per VLAN ohne Mehrkosten mit garantierter Bandbreite verbunden, die Anzahl der vom Kunden gewünschten VLANs ist nicht begrenzt. Jeder NDIX-Kunde kann unabhängig vom Standort jeden NDIX-Diensteanbieter erreichen. Unternehmen und Regionen profitieren durch die digitalen Marktplätze von NDIX so gleichermaßen von modernen IKT-Möglichkeiten zu attraktiven Konditionen und ohne Kapazitätsbegrenzung.
www.ndix.de


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"BREKO-Browser" NET 5/2011

Krokodilstränen unbegründet

Die Deutsche Telekom erwartet von der anstehenden Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) weit mehr als die Umsetzung von EU-Vorgaben: Der Marktbeherrscher will die Gelegenheit zum weitgehenden Regulierungsabbau nutzen. Gefordert werden u.a. die Streichung des gesetzlichen Vorrangs der Vorabkontrolle der Vorleistungsentgelte, eine Relativierung des gesetzlichen Prüfungsmaßstabs für diese Entgelte (Kosten der effizienten Leitungsbereitstellung) und des Gebots der Vermeidung von „Preis-Kosten-Scheren“ zulasten der Wettbewerber sowie die Regionalisierung der Regulierung. Dabei wurde die Regulierung in den letzten Jahren bereits erheblich zurückgeführt.

Regulierung gelockert
Am deutlichsten wird dies auf den Endkundenmärkten. Schon 2005 entließ die Bundesnetzagentur (BNetzA) die Telekom auf dem Markt für Auslandsverbindungen aus der Regulierung. 2007 reduzierte die Europäische Kommission die aus ihrer Sicht regulierungsbedürftigen Märkte im TK-Sektor von 18 auf sieben, wobei einige Märkte zusammengefasst wurden. Dabei wurden v.a. die zu regulierenden Endkundenmärkte erheblich ausgedünnt. Folglich entließ die BNetzA 2008 die Telekom aus der Regulierung für alle weiteren Verbindungsleistungen. Lediglich der Markt für Endkundenanschlüsse im Festnetz unterliegt noch einer – sehr eingeschränkten – Regulierung. Auf den Endkundenmärkten herrscht inzwischen das freie Spiel der Kräfte. Es wundert daher nicht, dass 2010 zwei Drittel des Nettozuwachses bei DSL-Anschlüssen auf die Telekom entfielen. Auch im Vorleistungsbereich wurde die Regulierungsintensität gegenüber der Telekom deutlich reduziert. So werden im Bereich der Zusammenschaltung nur noch Zuführung und Zustellung von Verbindungen vom Anschluss des Telekom-Kunden bis zum untersten Knoten im Telekom-Netz reguliert. Keiner Regulierung unterliegt dagegen die wichtige Transitfunktion der Telekom als Mittlerin zwischen alternativen Festnetzen bzw. Fest- und Mobilfunknetzen. Auch in den Mietleitungsmärkten wird die Telekom weitgehend nicht mehr reguliert. Beim Markt für sog. Standard-Festverbindungen hat die BNetzA bereits 2007 das Vorliegen eines „wirksamen Wettbewerbs“ festgestellt und alle regulatorischen Verpflichtungen der Telekom aufgehoben. Aber auch soweit die Telekom eine Mietleitung als Vorleistung bereitstellt, wurde die Regulierung stark gelockert. Dabei führt v.a. die starke Segmentierung des Mietleitungsmarktes zur weitgehenden Entlassung der Telekom aus der Regulierung. Weiter fordert die Telekom neben der Ausdifferenzierung des sachlich relevanten Marktes auch eine stärkere Segmentierung des räumlich relevanten Marktes und die Festlegung regionaler Märkte. Dies verwundert nicht, denn bei einer engen Marktdefinition mag zwar der Marktanteil der Telekom höher sein, doch fallen in erheblichem Umfang Leistungen aus dem definierten Markt – und damit aus der Regulierung – heraus. Vorläufiger Höhepunkt ist die BNetzA-Entscheidung, die Zugangsentgelte für die Glasfaser-TAL nur nachträglich zu kontrollieren. Ausgerechnet im zukunftsträchtigen Glasfasergeschäft wird damit erstmals von der bewährten Ex-ante-Regulierung abgewichen, obwohl die EU-Kommission die BNetzA hiervor ungewöhnlich deutlich gewarnt hatte.

Genügend Investitionsspielraum
Es zeigt sich, dass in den letzen Jahren die Regulierung erheblich zugunsten der Deutschen Telekom gelockert wurde. Von Überregulierung kann keine Rede sein. Eine weitere Lockerung, v.a. der kostenorientierten Vorab-Regulierung von Vorleistungsentgelten im Infrastrukturbereich, würde die Weiterentwicklung des Infrastrukturwettbewerbs behindern und das erreichte Wettbewerbsniveau gefährden. Die TKG-Novelle darf sich getrost auf die Umsetzung der EU-Vorgaben beschränken.
 


BREKO-Mitglieder stellen sich vor: KEYMILE GmbH
KEYMILE ist ein führender Hersteller von Datenübertragungssystemen im Zugangsbereich von öffentlichen TK-und Betriebsnetzen. Die Multi-Service-Zugangsplattform MileGate von KEYMILE ermöglicht TK-Anbietern die Bereitstellung vielfältiger Sprach- und Datendienste über Kupfer- und Glasfaserkabel. Die kompakte, Outdoor-fähige Zugangsplattform unterstützt FTTC/FTTB/FTTHArchitekturen für modernste Hochgeschwindigkeits-Breitbanddienste. Die 10-Gigabit-Ethernet-Systemarchitektur in Verbindung mit höchster Port-Dichte machen MileGate zur zukunftssicheren Lösung für den Breitbandausbau. Die MileGate-FTTH-Lösung basiert auf aktivem optischem Ethernet und bildet die ideale Grundlage eines Open-Access-Angebots. Die Firmengröße und eine lange Tradition machen KEYMILE zum Spezialisten für kundenspezifische Lösungen. Unsere Kunden schätzen uns als vertrauenswürdigen Partner mit großer Flexibilität und Kundennähe. Die eigene Produktion in Deutschland sichert eine hohe Qualität.
KEYMILE – Ein Spezialist als Partner

Kontakt:
KEYMILE GmbH
Tel.: +49 511 6747-0
info@keymile.com
www.keymile.com


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"BREKO-Browser" NET 4/2011

Einsatzgebiete von Richtfunklösungen

Viele Carrier und ISPs beabsichtigen mit Hilfe der Fördergelder der Bundesregierung ihre Angebote im ländlichen Raum zu erweitern. Die Problematik dabei liegt in der kostenintensiven Infrastrukturbereitstellung durch Glasfaserverlegung bis zum Gebäude (FTTB) oder zum Kabelverzweiger (FTTC). Die Kosten für 1 km Glasfaserverlegung im Erdreich liegen im ländlichen Raum zwischen ca. 15.000 € und 30.000 €, wobei sich die Realisierung über mehrere Monate hinziehen kann.

Die Lösung
Eine schnelle sowie oft deutlich kostengünstigere Lösung ist die Breitbandanbindung über Richtfunk – realisierbar innerhalb von sechs bis acht Wochen. Mit lizenzierten Richtfunkverbindungen können ländliche Regionen sowie Gewerbe- und Industriegebiete, die nicht mit Glasfasern erschlossen sind, mit bis zu 1 Gbit/s angebunden werden. Gemeinden, Kommunen und Carrier können durch die Bereitstellung der Breitbandanschlüsse infrastrukturelle Wettbewerbsnachteile ausgleichen und ihre Grundstücke bzw. Angebote aufwerten und neue Kundengruppen ansprechen. „Im Rahmen der Erschließung weißer Flecken und der Breitbandversorgung ländlicher Gebiete fokussiert die inexio Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur bis zum Endkunden. Da eine Anbindung über Glasfaser nicht für alle Gemeinden und Geschäftskunden kosteneffizient möglich ist, setzen wir auf stabile und hochverfügbare Richtfunkverbindungen. Die Entscheidung fiel nach einer intensiven Marktanalyse auf die flexible Systemtechnik und den individuellen Service der Pan Dacom Direkt GmbH”, so Ralf Kreibig von der Geschäftsleitung der inexio Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA.

Die Technik
Mit lizenziertem Richtfunk können Standortvernetzungen mit Bandbreiten von bis zu 1 Gbit/s realisiert werden. Dabei werden sowohl IP-Datenverkehr als auch Sprachanwendungen über priorisierte E1-Verbindungen parallel übertragen. Durch die integrierte unterbrechungsfreie adaptive Modulation wird eine Hochverfügbarkeit der Richtfunkstrecke auch bei wetterbedingten Beeinflussungen von bis zu 99,99 % gewährleistet. Durch die Frequenzvergabe der Bundesnetzagentur werden Interdifferenzen mit anderen Funksystemen ausgeschlossen. Über das High-Power-System können Reichweiten von über 50 km realisiert und auch ohne direkte Sichtverbindung über Umlenkpunkte Verbindungen aufgebaut werden. Typische Einsatzgebiete für Richtfunk:

  • Erschließung „weißer Flecken“;
  • Standortvernetzung;
  • „echte“ Backup-Anbindung für glasfaserversorgte Gebäude;
  • schnelle und kostengünstige Realisierung als Alternative zum Tiefbau;
  • Ausgleich von Wettbewerbsnachteilen bei unterversorgten ländlichen Gewerbe- und Industrieflächen.


Dienstleistungen und Support
Bei all unseren Richtfunklösungen bietet Pan Dacom Direkt ein „Rund-um-Sorglos-Paket“. „Wir sichern die Machbarkeit durch Vor-Ort-Begehungen, planen Ihre Richtfunkverbindung mit spezieller Planungssoftware, bereiten alle Formalitäten vor und installieren die Hardware. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Services wie z. B. einen Vorab-Austauschoder einen Technikerbereitschaftsservice abzuschließen”, so Markus Förster, Leiter Produktmanagement der Pan Dacom Direct GmbH.

Pan Dacom Direkt GmbH
Tel.: +49 6103 83483-333
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Neu im BREKO: KEVAG Telekom GmbH

Die KEVAG Telekom ist der führende regionale TK-Anbieter im nördlichen Rheinland-Pfalz. Als Beteiligungsunternehmen im Verbund der RWE Group (KEVAG, SÜWAG) und des Mittelrhein-Verlages (Rhein-Zeitung Online) ist das Unternehmen seit 1997 als Provider tätig und versorgt 43.000 Privat- sowie 1.000 Geschäftskunden. Auf der Basis eigener Infrastruktur (Glasfaser, Funk, Kupferleitungen, Koaxialkabel) und zahlreicher Netzkopplungen mit nationalen und internationalen Carriern kann die KEVAG Telekom eine Vielzahl von Leistungen anbieten. Das Portfolio umfasst alle wichtigen Bereiche der Telekommunikation wie z. B. Homing/Hosting, Internetzugang, Standortkopplung, Sicherheitslösungen/Firewalls/VPNs, Telefonie, Serverbetrieb, Richt- und Bündelfunk, Anbindungen für Carrier und White-Label-Produkte für Partner.

Durch innovative Content-Lösungen („Erfinder“ der elektronischen Zeitung „e-Paper“) setzte das Unternehmen überregional Standards. Herausragende und innovative aktuelle Projekte sind moderne Schulnetze auf Basis vernetzter zentraler Dienste und Telefonanschlüsse der nächsten Generation (NGN) mit umfangreichen neuen Funktionen sowie dem K-TKManager als White-Label-Management-Lösung NGN/VoIP für Mittelstand, Großkunden und Partner.

Kontakt:
KEVAG Telekom GmbH
Cusanusstr. 7
56073 Koblenz
Tel.: +49 261 392-1000
E-Mail: sales@kevag-telekom.de
www.kevag-telekom.de


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"BREKO-Browser" NET 3/2011

Das Breitbandbüro des Bundes

Das Breitbandbüro des Bundes (BBB) wurde als Kompetenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ins Leben gerufen, um die Breitbanderschließung zu unter-stützen. Schwerpunkt ist die Beratung bei technischen und praktischen Fragen des Breitband-ausbaus, die nicht durch die Kompetenzzentren der Länder abgedeckt werden. Das Breitband-büro hat beispielsweise die vom BMWi zusammengestellte Jury bei der inhaltlichen Bewertung der Modellprojekte für den Ausbau von Hochleistungsnetzen für den ländlichen Raum beraten. Ferner wurden die breitbandbezogenen Aktivitäten des BMWi auf dem IT-Gipfel und der CebIT konzeptionell mit vorbereitet und umgesetzt.

Darüber hinaus führte das BBB mit den Ländern und deren Kompetenzzentren und Beratungs-einrichtungen Workshops durch, um die Vernetzung zu verbessern und ein einheitlicheres Auf-treten etwa bei Fragen der Breitbandförderung zu unterstützen. Künftig sollen die regionalen Akteure, die Länder- und Bundesinitiativen mit dem BBB in einem Expertennetzwerk noch enger zusammenarbeiten, um den Austausch auf fachlicher Ebene zu intensivieren. Die konzeptionel-len Arbeiten hierzu haben bereits begonnen. Für Anfragen von Gemeinden und der Bevölkerung zum Breitbandausbau wurde ein Kontakt-Center als erster Anlaufpunkt eingerichtet. Dabei kann es sich beispielsweise um Bitten zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit derzeit verwendeter Technologien handeln oder um Fragen zu laufenden Vorhaben des Bundes. Zugleich werden zu konkreten Ausbauvorhaben bestehende Möglichkeiten diskutiert und erste Anregungen und Impulse weitergegeben. Zugleich wird auch auf erfolgreich durchgeführte Fallbeispiele verwie-sen, die erste Orientierungen bieten können, um einen Breitbandausbau zu initiieren.

Das Breitbandbüro des Bundes nahm seine Arbeit im Dezember 2010 auf. Die Erfahrung zeigt, dass das Interesse am Breitbandausbau und das Informationsbedürfnis in den Gemeinden und der Bevölkerung groß ist. Mit der durch das BMWi geschaffenen Vernetzungsstelle BBB existiert nun ein guter Ausgangspunkt, um alle Informationen zu bündeln und an die Stellen weiterzu-geben, wo sie gebraucht werden. Zur Zusammenarbeit und Ideenfindung sind aber auch die Unternehmen aufgerufen. Ebenso ist das Breitbandbüro ein neutraler Moderator sowie direkter Ansprechpartner für Anbieter.


Neu im BREKO: Emtelle Europe BV

Die Firma Emtelle ist seit vielen Jahren als Hersteller und Lieferant von passiven Glasfasernetz-komponenten in zahlreichen europäischen und deutschen FTTx-Projekten vertreten. Unter dem Markennamen fiberflow hat das Unternehmen Glasfasernetzsysteme entwickelt, die den Ausbau zukunftssicherer FTTx-Netze garantieren. Emtelle bietet ihren Kunden u. a. Mikrorohre, HDPE- und PVC-Schutzund Leerrohrsysteme sowie blasbare Glasfasermikro- und -minikabel an.

Hinzu kommt eine Vielzahl verschiedener Schacht- und Muffenlösungen. Abgerundet wird das Portfolio durch Mikrorohrkonzepte für den Inhouse-Bereich. Gerne berät Sie das Emtelle-Team bei der Entwicklung Ihres Netzkonzeptes und steht Ihnen auch nach erfolgter Lieferung während der Montage der Rohre und dem Einblasen der Glasfasern zur Seite.

Kontakt:
Emtelle Europe BV, Vertrieb Deutschland
Ralf Gorontzi
Im Winkel 1A, 46286 Dorsten
Tel. 02369 2069436, RalfG@emtelle.com


BREKO verstärkt Regulierungskompetenz

Benedikt Kind (48) verstärkt seit dem 1. März 2011 den BREKO. Der langjährige Regulierungs-experte wird in der Bonner Geschäftsstelle die Regulierungsverfahren des Verbandes verant-worten und sich auch um die Kommunikation von Regulierungsthemen kümmern. Mit der weiteren Stärkung seiner Regulierungskompetenz trägt der BREKO dem Bedarf der im letzten Jahr stark gestiegenen Mitgliederzahl Rechnung. Benedikt Kind ist bereits seit 1996 in der TK-Branche tätig und verfügt über reiche Erfahrung in der Verbandsarbeit. Durch den Juristen wird auch die Expertise im Regulierungsrecht der Stadtwerke und Energieversorger, die zunehmend im BREKO organisiert sind, weiter verstärkt. Angesichts der gerade auch für diese Unternehmen anstehenden erheblichen Investitionsentscheidungen zum Ausbau von Glasfasernetzen stellt der BREKO eine schlagkräftige und effiziente Interessenvertretung bei der Gestaltung eines investi-tionsfreundlichen und verlässlichen regulatorischen Umfeldes sicher.


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"BREKO-Browser" NET 1-2/2011

Gegen staatlich auferlegten Open Access

Open Access ist derzeit in aller Munde. Dabei ist das Verständnis, was genau hierunter zu verstehen ist, sehr heterogen. Der BREKO setzt sich für einen freiwilligen diskriminierungsfreien Zugang auf verschiedenen Wertschöpfungsebenen ein. Dabei sollen die einzelnen Unternehmen freie Hand bei der Vereinbarung der jeweiligen Zugangsart und den damit verbundenen Entgelten untereinander haben. Der im September 2010 veröffentlichte Referentenentwurf zur durch die Änderung der europäischen Vorgaben notwendig gewordenen Novellierung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) sieht in § 77a vor, dass die Bundesnetzagentur (BNetzA) TK-Netzbetreiber und Eigentümer von Verkabelungen unter bestimmten Voraussetzungen zur gemeinsamen Nutzung von Verkabelungen in Gebäuden und Verkabelungen bis zum ersten Konzentrations- bzw. Verteilerpunkt (sofern außerhalb des Gebäudes liegend) verpflichten kann, wenn eine Verdoppelung dieser Infrastrukturen wirtschaftlich ineffizient oder praktisch unmöglich ist. Diese Verpflichtung trifft dabei nicht nur das marktmächtigste Unternehmen, sondern gilt für alle Wettbewerber des Incumbent gleichermaßen – unabhängig von deren Marktmacht.
 
Die vorgeschlagenen Regelungen zur „Gemeinsamen Nutzung von Infrastrukturen“ im Referentenentwurf werfen viele offene Fragen auf. Unklar bleibt bislang – auch nach Lektüre der Begründung –, wie eine „gemeinsame Nutzung von Verkabelungen“ im Einzelfall aussehen soll. Möglich sind die Teilung der Übertragungsbandbreite, aber auch die passive Nutzung dieser Infrastrukturen (wie z.B. Gebäudezuführungen). Zur praktischen Ausgestaltung dieses Zugangs schweigen sich sowohl der Gesetzesentwurf als auch dessen Begründung aus.
 
Im Zuge des Nationalen IT-Gipfels wurde – unter Mitarbeit u. a. des BMWi, der Telekom Deutschland, des BITKOM sowie Kabel Deutschland – ein weiterer Formulierungsvorschlag veröffentlicht, der den Anwendungsbereich des geplanten § 77a TKG-E nicht unerheblich erweitern soll. So hat die BNetzA nach diesem Vorschlag auf Antrag die gemeinsame Nutzung anzuordnen; in der Version des Referentenentwurfs war der BNetzA hier noch ein Ermessen eingeräumt. Zudem sollen öffentliche Träger in den Adressatenkreis aufgenommen werden.
 
Dieser neue Vorschlag ist ebenfalls kritisch zu hinterfragen. So soll der auf europäischer Ebene geforderte und durch den EuGH im Rahmen des Verfahrens zu § 9a TKG, der faktisch eine Regulierungsfreistellung „neuer Märkte“ vorsah, noch einmal bekräftigte große Ermessensspiel-raum der nationalen Regulierungsbehörden eingeschränkt werden, indem die BNetzA auf Antrag eine Anordnung zu erlassen hat. Der EuGH hatte in seinem Urteil vom 3. Dezember 2009, Az. C-424/07, ausgeführt, dass die Mitgliedstaaten die Unabhängigkeit der nationalen Regulie-rungsbehörden garantieren müssten, damit diese ihre Befugnisse unparteiisch und transparent ausüben können; die von den nationalen Regulierungsbehörden vorzunehmende Abwägung, ob eine Regulierungsmaßnahme mit den ebenfalls europäisch vorgeprägten Regulierungszielen in Einklang steht, obliegt allein der Behörde und darf nicht vom Gesetzgeber ersetzt werden.
 
Zudem wird der beschriebene Open-Access-Ansatz des BREKO konterkariert. Auf Antrag hätte die BNetzA zwingend den Zugang zu passiver Infrastruktur anzuordnen. Die Einbeziehung der öffentlichen Träger trifft vor allem die Stadtwerke. Diese sollen ebenfalls verpflichtet werden, Zugang zu ihrer passiven Infrastruktur zu gewähren, selbst wenn diese im TK-Bereich (noch) gar nicht tätig sind. Schließlich begünstigt diese Regelung die Kabelnetzbetreiber. Die gemeinsame Nutzung der jeweiligen Infrastruktur dürfe nach dem überarbeiteten Entwurf nicht „die vertragsgemäße Erfüllung der Verpflichtungen des jeweiligen TK-Netzbetreibers gefährden oder beeinträchtigen“ (vgl. § 77a Abs. 1 Satz 2, Entwurf IT-Gipfel). Die Kabelnetzbetreiber sind zumeist aber über Nutzungsverträge bez. der Inhouse-Verkabelung mit der Wohnungswirtschaft verbunden, die exklusiv zwischen den Kabelnetzbetreibern und den jeweiligen Eigentümern gelten. Durch die angesprochene Klausel wird diesen Unternehmen eine Verwehrung des Zugangs unter Berufung auf diese Verträge enorm erleichtert.
 
 
Neu im BREKO: Seim & Giger Beratungsgesellschaft mbH
 
Die Seim & Giger Beratungsgesellschaft mbH wurde 2007 durch Kai Seim (IT, Netze, Techno-logie) und Dr. Helmut Giger (Marketing, Vertrieb, Geschäftsmodelle) gegründet. Das Unter-nehmen hat sich auf den Bereich der Telekommunikation, unter anderem in ländlichen Gebieten, spezialisiert. Hauptthemen sind Breitbandversorgung, Netzaufbau und Netzbetrieb durch öffentliche und private Anbieter im Rahmen von Open Access. Die wichtigsten Kundengruppen sind Gebietskörperschaften (Kreise, Städte und Gemeinden), private Firmen (z. B. Netzbetreiber, Investoren) und öffentliche Unternehmen (z. B. Stadtwerke).
 
Kontakt: Seim & Giger Beratungsgesellschaft mbH
Im Sonnental 9, 65232 Taunusstein
Tel.: 06128 6092269
kai@seim-partner.de
www.seim-partner.de


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